Die Klimawandel Kontroverse

Energie und andere Themen. Bitte pro Thema einen separaten Beitrag eröffnen.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

01.09.2018, 18:14

Die Aussage ist nicht, ein Treibhauseffekt existiert nicht. Bezweifelt wird, dass das Spurengas CO2 in der Atmosphäre der Auslöser und Treibende Faktor der Globalen Erwärmung ist. Wie du selbst erklärt hast, können kalte Meere mehr CO2 aufnehmen. 2/3 der Erdoberfläche besteht aus Wasser und diese immense H2O Masse mit einem riesigen Wärmeinhalt-Potenzal ist extrem träge. Nach der kleinen Eiszeit wird es nunmal wärmer. Dieser eine Faktor "Wasser" beinflusst vermutlich massgebend den CO2 Gehalt in der Atmosphäre und was wir heute sehen ist eine Folge von früher, Jahrzehnte vielleicht bis Jahrhunderte verschoben. Da aber Klimamodelle (Klimamodelle sind keine Prognosen!) die Erderwärmund direkt abhängig vom CO2 Gehalt machen und hoch extrapolieren wie die Temperatur die nächsten 20, 50 Jahre wird, muss man sich nicht wundern, wenn sie sich später als falsch heraus stellen. In dieser Lage sind wir heute. Wassergehalt in der Atmosphähre ist noch viel gewichtiger, also müssten wir das Freisetzen von Dampf besteuern, oder wie ist das so?

Seit 20 Jahren ist die globale Temperatur fast konstant geblieben, CO2 hingegen nahm stark zu und ich habe davor Beispiele gezeigt, in denen historisch CO2 und Temperatur auch nicht synchron waren
keine Erderwärmung in zwei Jahrzehnten.png
keine Erderwärmung in zwei Jahrzehnten.png (61.59 KiB) 505 mal betrachtet

Stures Festhalten an Modellen, die in der Praxis versagen, lassen sich vielleicht noch eine Weile aufrecht erhalten, indem man sie immer energischer verteidigt und angst schürt, Politik und Medien auf Kurs gehalten werden. Langfristig aber wird dies nicht bestand haben können. Wenn die Abweichungen immer grösser werden, wird man die Klimamodelle revidieren müssen. Klimathologie ist zu einem Milliarden Business geworden, wovon Zehntausende Jobs abhängen. Ich kann nur jedem dazu raten die Aussagen in Medien auch von hoch angesehen Ptrofessoren kritisch zu hinterfragen. Der "Klimagate" Skandal hat scheinbar nichts verändert. z.B. Harald Lesch, dessen Sendungen Alpha Centauri ich früher immer liebte, wird zum Klimaschützer Ausängeschild. Das wäre ok und fand ich anfangs Sympatisch, aber nicht wenn er mit gefälschten Daten Menschen irreführt. Wers nicht glaubt, kann es selbst nachprüfen. Das ist auch nur ein Beispiel wie manipuliert wird..und auch deswegen stelle ich es in Frage, etwas das ich früher nie tat, aber umso tiefer man budelt beim diesem Thema, desto schlimmer wirds.


Ich bin aber für Nachhaltigkeit, ein Wegkommen vom dreckigen Oel, zumal wir uns das in reichen Industrienationen Leisten können. Es geht mir dabei aber nicht primär um CO2, sondern die giftigen Gase welche entstehen und Russ, alles was uns nicht gut tut, es geht um die Abhängigkeit der Oel-Lobby und den damit verbunden Konflikte, wir hängen wie ein Junkie am Oel.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

02.09.2018, 10:28

Es gab in der Vergangenheit keine kurzen Zyklen. Die kleinen Eiszeiten haben auch nichts mit dem CO2-Gehalt und den Zyklen der letzten 40000 Jahren zu tun. An den Komponenten die derzeit bei den Rechnungen genutzt werden sieht man auch, was zu kurzfristigen Kaltzeiten führen kann.  

Komponenten_Strahlungsantrieb.gif
Komponenten_Strahlungsantrieb.gif (58.94 KiB) 485 mal betrachtet
 https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsantrieb

In der Regel sind da Vulkane beteiligt. Da können bei größeren Ausbrüchen nennenswerte Mengen an Aerosolen frei werden, die sich dann in der oberen Atmosphäre sammeln. Das sind in dem Fall Schwefelverbindungen. Die reflektieren einen Teil der eingehenden Strahlung. Und wie man an der Grafik sieht, behauptet die Wissenschaft offensichtlich auch nicht, den Einfluss schon vollständig verstanden zu haben. Es gibt im Übrigen auch Marker in den Eiskernen die einen Rückschluss auf Vulkanausbrüche erlauben.   
Es gibt bestimmt auch noch mehr Ursachen für kurzfristige Klimaänderungen die nichts mit dem CO2 Gehalt in der Atmosphäre zu tun haben. Die lassen sich auch nicht voraussagen. Das ändert aber nichts am Langfristverhalten im Regelkreis, wenn nicht gerade ein großer Meteorit oder ein Supervulkan die Ursache für eine sportane Klimaänderung ist. Kleinere Zwischenfälle überlagern den in der Regel nur.

Da besteht noch Forschungsbedarf. Es gibt da die merkwürdigsten Effekte. So wachsen z.B. Gletscher trotz Umgebungserwärmung verstärkt solange die Temperatur unter 0°C bleibt weil sich Luftfeuchtigkeit durch die Erwärmung erhöht.
 
Seit 20 Jahren ist die globale Temperatur fast konstant geblieben, CO2 hingegen nahm stark zu und ich habe davor Beispiele gezeigt, in denen historisch CO2 und Temperatur auch nicht synchron waren
Es gab sehr wohl einen Anstieg der auch synchron zum CO2-Anstieg verläuft. Der ist jetzt schon deutlich zu erkennen und sollte sich in den nächsten Jahrzehnten immer deutlicher herauskristallisieren. Das Problem ist ja, dass seriöse Überprüfungen Jahrzehnte dauern und in der Zeit auch noch mit ziemlich ausgefeilten Messmethoden ermittelt werden müssen.

 
Temperatur_Co2_1880_2020.gif
Temperatur_Co2_1880_2020.gif (25.19 KiB) 485 mal betrachtet
https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscher ... _seit_1850 (CO2-Kurve von mir)

Man kann jetzt noch hinter jeder Kurve eine Fälschung vermuten. Aber ohne Temperaturanstieg wäre der Gletscherrückgang gar nicht zu erklären.
 
Gletscherschmelze.gif
Gletscherschmelze.gif (37.13 KiB) 485 mal betrachtet
https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscher ... _seit_1850

Wo ist denn Deine letzte Grafik her? Da ist keine Quelle dabei. Und was die darstellt ist mir auch unklar.
 
Bezweifelt wird, dass das Spurengas CO2 in der Atmosphäre der Auslöser und Treibende Faktor der Globalen Erwärmung ist.
Das Verhalten von CO2 kann man nachmessen. Ich gehe einmal davon aus, dass das schon unzählige Male gemacht worden ist, zumal der Effekt ja auch in Messgeräten genutzt wird. Und laut der ersten Grafik kann man davon ausgehen, dass der Einfluss auf die Atmosphäre gut verstanden ist.
Dieser eine Faktor "Wasser" beinflusst vermutlich massgebend den CO2 Gehalt in der Atmosphäre und was wir heute sehen ist eine Folge von früher, Jahrzehnte vielleicht bis Jahrhunderte verschoben. Da aber Klimamodelle (Klimamodelle sind keine Prognosen!) die Erderwärmund direkt abhängig vom CO2 Gehalt machen und hoch extrapolieren wie die Temperatur die nächsten 20, 50 Jahre wird, muss man sich nicht wundern, wenn sie sich später als falsch heraus stellen. In dieser Lage sind wir heute. Wassergehalt in der Atmosphähre ist noch viel gewichtiger, also müssten wir das Freisetzen von Dampf besteuern, oder wie ist das so?
Der CO2-Gehalt im Meer ergibt einen Rückkopplungseffekt. Genau wie der Wasserdampf in der Atmosphäre. Die Ursache für die Ausgasung oder die Wasserdampfzunahme kann aber nur der vom Mensch verursachte CO2-Anstieg sein. Der macht meiner Meinung nach die Zündung für den Effekt aus, der die langfristige Regelung ins Kippen bringen könnte. Alle seriös ermittelten Daten sprechen dafür. Ich sehe da keine Alternative dazu.

Dass die Klimamodelle spekulativ sind bestreitet auch keiner. Deswegen gibt es ja auch bei Simulationen in der Regel unmengen unterschiedliche davon, die sich nur durch kleine Änderungen bei den Startbedingungen unterscheiden. Das ist auch nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die zusätzliche Erwärmung unseres Planeten ungleich verteilt sein wird. Das kann man als sicher betrachten. Unsicher ist, ob dadurch Gebiete in Afrika oder halt an einer anderen Stelle des Planeten unbewohnbar werden. Das ist so ähnlich wie bei der Simulation zur Entstehung von Galaxien. Die sehen bei jeder Simulation anders aus, wenn man winzige Änderungen an den Startbedingungen vornimmt. Es entstehen aber immer Galaxien.

Wie H. Lesch zu den falschen Grafiken kommt weiß ich nicht. Offensichtlich hat der Tuber sich auch nicht die Mühe gemacht einfach einmal nachzufragen. Bekannte Physiker öffentlich platt machen bringt halt mehr Klicks. Da sind doch wohl Populisten am Werk. Ich würde H. Lesch auch keinen Vorsatz unterstellen. Da hat er doch gar nichts davon. Der Vortrag ist übrigens hier zu finden: https://www.oekom-verein.de/wpoek/wp-co ... 180125.pdf Die Originalgafik ist hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Attributi ... ate_change

 
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

02.09.2018, 17:51

Vollkommen egal bei welcher Wellenlänge absorbiert wird. Wenn das Absorptionsspektrum des Treibhausgases im Emissionsspektrum des strahlenden Körpers liegt, dann führt ein steigender Anteil des entsprechenden Treibhausgases immer zu steigender Akkumulation und damit zur Temperaturerhöhung. Die 15 µm liegen auch noch relativ nahe am Strahlungsmaximum und gehen damit auch deutlich in die Leistungsbilanz mit ein. Beim H2O muss man auch noch beachten, dass Wasserdampf in der Regel nicht als Wolke vorliegt und damit zum Großteil transparent ist. Als Treibhausgas ist das Zeug besonders wirkungsvoll, weil es sowohl Strahlung von der Sonne, wie auch Strahlung von der Erde in relativ starkem Umfang absorbieren kann. Eine Wolke ist damit wahrscheinlich auch noch am Treibhauseffekt beteiligt, wenn sie gerade Schatten wirft.
Es ist nicht vollkommen egal bei welcher Wellenlänge absorbiert wird, weil sich dadurch definiert wie viel reflektive Wämestrahlung der Erde CO2 aufnehmen kann und wieviel es passieren lässt. In Labors ist das sogar schwer nachzuweisen, soviel zu bewiesen. Die höchste Strahlungs Adsorptionsfähigkeit hat CO2 im 15 Mikrometer Bereich, die Erdstrahung ist aber im Bereich 8 - 13 Mikrometer am Höchsten. CO2 ist kein besonders effizientes Treibhausgas, weil es sich schwer noch im Labor messen lässt. Beispiel Uni Heidelberg, man achte auf die Randnotiz. Berücksichtig man, dass der CO2 Gehalt im Promille Bereich ist, sind Zweifel an der Menschen gemachten CO2 Erderwärmungsthese angebracht. Es gibt auch keine Bewiesen Modelle die zeigen dass Human CO2 zu den in den Klimamodellen errechneten Erderwärmung führt. Dazu muss man sich die Geschichte, wie es dazu kam, ansehen. Es gab sehr gute Übereinstimmungen mit CO2 Wert und Temperatur und deswegen wurde CO2 im Klimamodell zum Hauptakteur des Modells und nun stimms halt nicht mehr und es herrscht Erklärungsnot. Siehr man in den Publikationen selbst nach, gibt es jede Menge gute Differenzierte Forschungsergebnisse, wovon nur etwa 30% überhaupt einen Zusammenhang mit Erderwärmung herstellen. Das Klimamodell, das anhand gefütterten Daten und mit viel Rechenpower zustande kommt, ist nicht unbedingt ein Abbild von dem was die Wissenschaft alles heraus gefunden hat.
https://www.physi.uni-heidelberg.de/~ei ... imente.pdf
CO2 Adsorption.png
CO2 Adsorption.png (269.95 KiB) 474 mal betrachtet

Beim H2O muss man auch noch beachten, dass Wasserdampf in der Regel nicht als Wolke vorliegt und damit zum Großteil transparent ist. Als Treibhausgas ist das Zeug besonders wirkungsvoll, weil es sowohl Strahlung von der Sonne, wie auch Strahlung von der Erde in relativ starkem Umfang absorbieren kann. Eine Wolke ist damit wahrscheinlich auch noch am Treibhauseffekt beteiligt, wenn sie gerade Schatten wirft.
Stimme überein. Es wird auch Unterschieden, Wolken sind Wassertröpfchen, was sich anders auswirken soll wie verdunstetes Wasser in der Atmosphäre. Ich kann da mal was raus suchen, welchen Einfluss Wolken haben. Wolken refektieren auch, sind aber auch ein Wärmespeicher, in der Summe sollen sie etwa +7% Ausmachen, also mehr fördernd sein wie sie Abstrahlen.

Das kann man garantiert auch in einem einfachen Experiment nachweisen. Allerdings braucht man dazu zwei CO2 Sensor-Module. Die sind relativ teuer. Den Rest kriegt man fast geschenkt. Aber vielleicht gibt es zu Weihnachten ja welche.
Die Kosten für gute CO2-Sensoren sind da wohl das geringste Problem. Ich habe noch kein Experiment gesehen, das Human CO2 in der Gesamtheit erklären kann. Adsorptionsverhalten im Labor gemessen reicht alleine nicht, man müsste alle Faktoren kennen z.B. wir gehen auch davon aus, dass eine linieare CO2 Erhöung einen linearen Temperaturanstieg bedeutet. Das muss nicht der Fall sein und es gibt Modelle mit logaritmischer Skala, weil CO2 in der Atmosphäre die Fensterbereiche für Wärmestrahlung bereits fast geschlossen haben, bedeutet jedes zustätzliche CO2 nicht mehr ein weiterer linearer Treibhauseffekt.

Kommt hinzu, dass nicht alles Menschen gemachte CO2 in die Atmosphäre geht. Es gibt Forschungsberichte die von weniger ausgehen, weil jedes frei gesetzte CO2 Kraft+Weg überwinden muss (Luftsäule) und bei steigendem CO2 der Aufwand minimal höher wird, was dazu führt, dass mehr CO2 ins Wasser geht, in die Meere. Es gibt Modelle die beschreiben, dass nur noch 50% in die Atmosphäre gehen, wovon 25% in die Pflanzen..dass die Erde grüner wird, habne wir schon feststellen können.

Prof. Horst Lüdecke spricht in diesem Video über neueste Erkenntnisse, über ein peer revied paper. Um "Eike" bashing vorzubeugen, die seien ja nicht seriös und publizieren nichts; wie er zu beginn gleich mal mit Vorurteilen aufräumt und zeigt wo publiziert wurde und auf die neusten zwei peer revied publikationen eingeht, leuchted irgendwie auch ein dass das was bei Wikipedia steht nicht stimmt. Ich kann nur raten eventuelle Vorurteile beseite zu schieben und sich das einmal anzusehen, es ist nämlich sehr Aufschlussreich.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

02.09.2018, 23:40

Man kann jetzt noch hinter jeder Kurve eine Fälschung vermuten. Aber ohne Temperaturanstieg wäre der Gletscherrückgang gar nicht zu erklären.
Problem ist, Fäschungen tatsächlich statt fanden und auch öffentlich eingestanden wurden, was eben Vertrauen zerstörte. Das bedeutet natürlich nicht, hinter jeder Kurve eine Manipulation steckt. Ob Manipulationen heute noch statt finden, ist nicht bewiesen. Wie auch schon erwähnt, ist ein Kritikpunkt, dass Messtationen in Städischen Gebieten vermehrt zu finden sind noch heute aktuell, was nicht abgestritten wird. Kritik ist, dass dies zu höheren Temperaturen führt, weil man bis zu 2.5°C höhere Temperaturen schon gemessen hat, im Vergleich zu Urbanen Gebiet. Dem entgegnet wird, dass Werte nur unwesentlich höher seinen, was keine nennenswerte Rolle bei der Ermittlung der Globalen Temperatur spiele, hier pro Argumente: https://www.klimafakten.de/behauptungen ... limatrends

manche lassen sich davon aber nicht überzeugen, weswegen auf Satelliten Daten ausgewichen wird, da aber NASA und NOAA 2010 schonmal Daten gefälscht haben sollen, vertraut man auch deren Satellitendaten nicht und weicht auf andere Quellen aus. https://community.zeit.de/user/schneefa ... anipuliert

Um deine Frage zu beantworten woher das Diagramm stammt; die Quelle ist RSS Remote Sensing Systems, eine Firma spezialisiert auf Satelliten basierte Messungen von Strahlung/Mikrowellen: http://www.remss.com
Die ander Quelle basiert auch auf Satelliten Temperaturen, wie ich es schon verlinkt habe; Uni in Alabama (UAH) https://en.wikipedia.org/wiki/Universit ... Huntsville die u.a. auch der ehemalige NASA Forscher Roy Spencer auf seiner Webseite verwendet: http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

Was nun Sache ist, kann ich nicht sagen, Fakt ist, dass RSS und UAH niedrige Temperaturen ausweisen wie von offizieller Seite (IPCC)

Einige Gletscher schmelzen ist natürlich Fakt, auch gut zu sehen bei mir in der Schweiz. Jedoch beweisen regionale Phänomen noch lange nicht eine globale Erwärmung. Die Globale Erwärmung aber wird ja auch nicht bestritten, seit ca. 1850, nur fällt diese Datum mitte 19 Jahrhundert ziemlich genau mit dem Ende der kalten Eiszeit zusammen und davor gibt es keine Temperatur-Messwerte. Es nach einer Eiszeit natürlich wärmer wird, klingt auch irgendwie plausibel, da wird klar wo die Streitigkeiten liegen. Die Frage dabei ist nicht, dass es wärmer geworden ist, sondern ob und wieviel davon Menschengemacht ist.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

03.09.2018, 00:48

Eine Forschungsarbeit aus Koppenhagen, dem Jahre 2012 kommt zum Schluss, dass Untersuchungen in der Antarktis zeigen, dass CO2 der Temperatur folgt (und nicht umgekehrt)
Zitat von Sune Olander Rasmussen, Assistenzprofessor und Koordinator am Centre for Ice and Climate at the Niels Bohr Institute, University of Copenhagen
"Unsere Analysen von Eisbohrkernen aus dem Eisschild der Antarktis zeigen, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre dem Anstieg der Temperaturen in der Antarktis sehr eng folgt und höchstens um ein paar hundert Jahre versetzt ist“
Quellen:
https://news.ku.dk/all_news/2012/2012.7 ... es_and_co2
https://www.clim-past.net/8/1213/2012/c ... 3-2012.pdf
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

03.09.2018, 11:49

Eine Forschungsarbeit aus Koppenhagen, dem Jahre 2012 kommt zum Schluss, dass Untersuchungen in der Antarktis zeigen, dass CO2 der Temperatur folgt (und nicht umgekehrt)
Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Aber in den Zyklen aus den Eisbohrkernen korrospondiert ein C02-Anstieg von etwa 100ppm mit einem Temperaturanstieg von etwa 10° C. Der derzeitige Temperaturanstieg korrospondiert mit einem C02-Anstieg von 200ppm. Folglich kann das hier unmöglich der Fall sein. Das hat er offensichtlich vergessen zu erwähnen. Ansonsten sieht man in einigen Darstellungen aus dubiosen Quellen ein angebliches nacheilen in der fallenden Kurve. Mal abgesehen davon, dass derartige Darstellungen schon an Scharlatanerie grenzen, interessieren die überhaupt nicht. Die Zündung erfolgt bei den steigenden Ästen. Und selbst wenn die behauptete Phasenverschiebung nachgewiesen werden kann hat man die Ursache für die ganzen Effekte immer noch nicht abgeklärt. Start und Stopvorgang können hier vollkommen unterschiedliche Ursachen haben. Ich denke, da ist noch viel an Forschungsarbeit notwendig. Voreilige Schlüsse helfen da nicht. Schon gar nicht die breitbandig zu streuen. Was hilft ist eine wahrheitsgetreue Darstellung von dem was man sicher weiß.  
 
Es ist nicht vollkommen egal bei welcher Wellenlänge absorbiert wird, weil sich dadurch definiert wie viel reflektive Wämestrahlung der Erde CO2 aufnehmen kann und wieviel es passieren lässt.
Für alle Wellenlängen gilt das was ich geschrieben habe. -Wenn das Absorptionsspektrum des Treibhausgases im Emissionsspektrum des strahlenden Körpers liegt, dann führt ein steigender Anteil des entsprechenden Treibhausgases immer zu steigender Akkumulation und damit zur Temperaturerhöhung.- Die Größenordnung in der absorbiert wird ist natürlich noch von diversen anderen Faktoren abhängig.
CO2 ist kein besonders effizientes Treibhausgas, weil es sich schwer noch im Labor messen lässt.
Ich weiß nicht wie alt der Artikel mit der Aussage ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Co2 sich ziemlich einfach messen lässt. Sensoren gibt es inzwischen auch für alle möglichen Wellenlängen zu kaufen. Man kann sogar nachmessen, was ein wenig Wasser in der Pausenbrotdose bei relativ kleinen Temperaturänderungen so aufnimmt. Das hatten wir doch schon mal (https://archive.is/TLSMQ ).
Zuerst braucht man entgastes Wasser für den Versuch. Dazu wird destilliertes Wasser für etwa 1 min aufgekocht. Mit dem noch heißen und so entgasten Wasser wird dann ein Glas bis nahe an den Rand aufgefüllt und luftdicht verschlossen. Das Ganze lässt man dann auf etwa Handwärme abkühlen und füllt etwa 0.5L des Wassers zügig in ein luftdicht verschließbares Behältnis mit einem CO2-Messgerät. Ich habe dazu einen 2L-Behälter benutzt.

CO2_in_dest_Wasser_lösen.jpg
CO2_in_dest_Wasser_lösen.jpg (130.44 KiB) 422 mal betrachtet
 

Das CO2 verschwindet aus der Luft und löst sich im Wasser. Dort bildet es Kohlensäure.

CO2_in_dest_Wasser_lösen_dat.jpg
CO2_in_dest_Wasser_lösen_dat.jpg (145.75 KiB) 422 mal betrachtet

Noch was für CO2-Leugner. Der CO2-Sensor des Datenloggers nutzt genau den Effekt zum Messen, der z.Z. die Probleme bei der Erderwärmung durch die CO2-Zunahme verursacht (NDIR-Sensor ). Wie man sieht, funktioniert das problemlos und der Effekt ist auch gut  berechenbar. Schwere Zeiten für CO2-Leugner :-)).

Die in einem Sensor vom CO2 absorbierte Energie kann man über das Lambert-Beersche Gesetz bestimmen.

Was im kleinen ganz gut funktioniert, das sollte doch auch auf größere Systeme problemlos übertragbar sein. Ich sehe da keine Probleme. Ein paar überschlägige Berechnungen wie sich der CO2-Gehalt in dem Zusammenhang auf den Gesamtemissionsgrad der Erde auswirkt sind hier auf Seite 823 zu finden. Da sind auch noch einige interessante Zusammenhänge dazu beschrieben.
    
Berücksichtig man, dass der CO2 Gehalt im Promille Bereich ist, sind Zweifel an der Menschen gemachten CO2 Erderwärmungsthese angebracht. Es gibt auch keine Bewiesen Modelle die zeigen dass Human CO2 zu den in den Klimamodellen errechneten Erderwärmung führt
Klar kann man das bezweifeln und mal nachmessen. Messen ist immer erwünscht. Und wie gesagt, selbst die bestbegründete Voraussage lässt sich erst beweisen wenn sie dann eintritt. Und noch einmal, hier haben wir es mit Effekten zu tun, bei denen unser heutiges Tun erst in Jahrzehnten nachweisbare Folgen zeigen wird. Einen Beweis kann es von daher nicht geben. Der Knackpunkt ist für mich der Ausreißer mit über 30% Erhöhung der CO2 Konzentration in den letzten Jahrzehnten. Die gab es in den Zyklen der letzten 400000 Jahre nie. Die kann nur vom Menschen kommen. Man kann natürlich auch annehmen, dass es Zufall ist, dass der Sprung genau am Beginn der Industrialisierung seinen Anfang genommen hat.
Das Klimamodell, das anhand gefütterten Daten und mit viel Rechenpower zustande kommt, ist nicht unbedingt ein Abbild von dem was die Wissenschaft alles heraus gefunden hat.
Nein, muss natürlich nicht. Es zeichnet sich aber ab, dass es eines ist. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, es wird sich immer deutlicher abzeichnen.

Wesentlich schwieriger als die Messungen selbst, dürfte sich meiner Meinung nach die Abbildung der Abhängigkeiten zu den einzelnen Messwerten gestalten. Das geht nur über numerische Simulationen, bei denen sich diverse Effekte dummerweise auch noch gegenseitig aufschaukeln. Ich kenne übrigens keine einzige Simulation von einem Klimakritiker.
Dateianhänge
daten.zip
(27.91 KiB) 7-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von asterix am 03.09.2018, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

03.09.2018, 12:16

Huntsville die u.a. auch der ehemalige NASA Forscher Roy Spencer auf seiner Webseite verwendet: http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

Einmal abgesehen davon, dass ich unter einigen Links überhaupt keine Grafiken gefunden habe, ist auf der Seite von Roy Spencer auch noch das krasse Gegenteil zu Deiner Grafik " keine Erderwärmung in zwei Jahrzehnten.png" zu finden.

spencer_com_latest_global_temperatures.gif
spencer_com_latest_global_temperatures.gif (55.67 KiB) 417 mal betrachtet

http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

Schreib doch bitte einfach immer den Link zu der Grafik unter selbige. Das macht keine wesentliche zusätzliche Arbeit, erspart aber eine Menge Sucherei. Eine Quellenangabe ist eigentlich ohnehin Pflicht.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

03.09.2018, 13:32

Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Aber in den Zyklen aus den Eisbohrkernen korrospondiert ein C02-Anstieg von etwa 100ppm mit einem Temperaturanstieg von etwa 10° C. Der derzeitige Temperaturanstieg korrospondiert mit einem C02-Anstieg von 200ppm. Folglich kann das hier unmöglich der Fall sein. Das hat er offensichtlich vergessen zu erwähnen
Hat er malso vergessen..Asterix, nicht böse gemeint, aber ich denke mal du liegst falsch, man darf nicht einen kleinen Part aussuchen und dann meinen alles verstanden zu haben, ich kann das jedenfalls als nicht Wissenschaftler oft nicht, weswegen ich häufig nur die Fazite aus Forschungsberichten abgreife und wiedergebe. Das Paper ist peer revied, solche plumpen Fehler wären imo ganz bestimmt aufgefallen: https://www.clim-past.net/8/1213/2012/c ... ssion.html
https://www.clim-past.net/8/1213/2012/c ... 3-2012.pdf
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

03.09.2018, 14:15

Einmal abgesehen davon, dass ich unter einigen Links überhaupt keine Grafiken gefunden habe, ist auf der Seite von Roy Spencer auch noch das krasse Gegenteil zu Deiner Grafik " keine Erderwärmung in zwei Jahrzehnten.png" zu finden.
Weiles unterschiedliche Messungen sind, weicht es etwas ab, den grossen Unterschied sehe ich nicht. El Niño sind nicht Klima relevant https://de.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o

Je nachdem wo man nun den Anfangspunkt setzt nach dem El Niño als Ausgangsgrösse ergibt sich kein, ein leichter oder steilerer Anstieg. Achte aber auf die kleine Skalierung, wir sprechen hier nicht von wirklich viel. Seit mitte 2016, nach dem EL Nino wird es wieder kühler und der Trend setzt sich bisher fort (August 2018) d.h. die Trendlinie wird da noch gezogen werden (ich habs mal provisorisch grob gemacht). Vergleiche das mal mit den "Prognosen" des ICCP.
UAH Satelite Based Temperature-Aug.2018.png
UAH Satelite Based Temperature-Aug.2018.png (685.13 KiB) 384 mal betrachtet

Gleiche Messreihe aber zwischen 1997 bis mitte 2016 = 19 Jahre, mit allen eingetragenen El Nino's, die Wetterphänome sind, die es schon immer gab. Nach einem EL Nino sinkt die Temperatur wieder, ignoriere diese und man sieht eine Stagnation, jedenfalls keine deutliche Erwärmung in diesem Zeitraum.
El Nino 2016 -> https://www.dwd.de/DE/leistungen/besond ... onFile&v=4
El Nino.png
El Nino.png (696.33 KiB) 384 mal betrachtet

Ich habe auch keine stetig aktuellen Grafiken von allem, leider. Was uah angeht, Spencer wird bestätigt, dass er mit der Uni zusammen arbeitet und die Uni Alabama arbeitet auch mit der NASA. Es gibt aber periodische Berichte, wie dies: https://www.nsstc.uah.edu/climate/2018/ ... 18July.pdf

Werde mir mehr Mühe geben was die Quellen angeht.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

04.09.2018, 11:03

, aber ich denke mal du liegst falsch, man darf nicht einen kleinen Part aussuchen und dann meinen alles verstanden zu haben
Der ist nicht ausgesucht, das ist genau der Part um den es geht, weil der mit der Industrialisierung korreliert. Ich gehe davon aus, dass der nicht Teil der natürlichen Klimazyklen ist und dass der von Menschen verursacht ist.
 
wir sprechen hier nicht von wirklich viel. Seit mitte 2016 wird es sogar kühler
Deine Worte waren doch:" man darf sich nicht einen Part aussuchen ". Das ist eben der Trick mit dem die Populisten arbeiten. Und zwischen 1988 und 1990 ist es sogar deutlich kühler geworden ... Und in etlichen anderen Zeiträumen auch ... Gibt es deswegen demnächst eine Eiszeit? Die Klicks auf YT steigen in ungeahnte Höhen, wenn dann eine behauptet wird. Die von mir angesprochene Grafik enthält auch keinen klimarelevanten Zeitraum. Die Daten sind zwar anscheinend richtig, vermitteln aber ein vollkommen falsches Bild wenn man die als klimarelevant betrachtet. Wahrscheinlich ein Ausschnitt aus einer deutlich längeren Datenreihe, der für die gerade genutzte Betrachtung passend gemacht wurde. Und die ist wie alle solche Kurzzeitbetrachtungen halt nicht klimarelevant, weil der Betrachtungszeitraum zu kurz ist. Beim Temperaturverlauf kann man wahrscheinlich beliebig viele Abschnitte über zu kurze Zeiträume finden wo es Rückgang oder keine Änderung gegeben hat. Tatsache ist, dass das klimarelevante Jahresmittel langfristig nur am steigen ist. Da geht nichts zurück und es bleibt nichts gleich. Und der notwendige Betrachtungszeitraum für klimarelevante Aussagen zur globalen Erwärmung liegt mit Sicherheit bei weit mehr als 20 Jahren. Was doch eigentlich überhaupt nicht zu übersehen ist. Gerade die beiden Grafiken aus Deinem letzten Post zeigen das doch ganz deutlich. Temperaturverläufe unter 30 Jahren haben schlicht und einfach hinsichtlich dieser Klimaentwicklung so gut wie keine Aussagekraft. Die untere Grafik gibt hinsichtlich dieser Klimaentwicklung überhaupt nichts her. Genau genommen sogar eine Falschinformation, weil sie suggeriert es würde sich nichts ändern. Erst bei Zeitreihen über etwa 40 Jahre kann man wirklich etwas raus lesen.
 
Werde mir mehr Mühe geben was die Quellen angeht.
Die fehlen ja schon wieder. Ich werde mich in Zukunft zu keiner Grafik mehr äußern von der ich nicht weiß wo die her kommt. Ich habe leider festgestellt, bei einigen Quellen ist es praktisch immer Zeitverschwendung. Oft werden zwar richtige Messreihen, aber halt im falschen Zusammenhang präsentiert. Es sind aber auch Unmengen geschickt manipulierter Daten und Grafiken im Netz gestreut. Das ist im Netz inzwischen leider Standart geworden. Das will ich keinesfalls auch noch unterstützen.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

04.09.2018, 13:53

Auswertungen von Eisbohrkernen, historisch CO2 verglichen mit Temperatur, ist ein Lag un das ist schon ne Weile bekannt seitdem z.B als Gore mit seinem bekannten Diagramm die Behauptung CO2 Triggere Temperatur demonstrierte.
After studying that mechanism in 2009 and Al Gore’s 420,000 years of T and CO2 data in his “Inconvenient Truth” movie and National Geographic June 2007 Big Thaw article and insert, their data confirm it was a lag, not a lead.

Houston’s University of St Thomas, Environmental Sciences Department also confirmed the 800 year lag at their April 21, 2009 Conference with Jill Hasling, Weather Research Center, Houston, as have many others.

The measurement is done by inputting T data to a lag model with an assumed lag time constant, τ, and comparing lagged T data output with raw CO2 data. This rigorously accounts for different frequencies. If a lag time can be found that provides a close match between lagged T and CO2, the lag time assumption would be verified by measurement.

The lag model is yi = f*xi + (1-f)yi-1, a discrete form of low-pass filter or electrical RC circuit. http://en.wikipedia.org/wiki/Low-pass_filter
Quelle: https://principia-scientific.org/atmosp ... the-proof/
oder einfach mal danach googeln, dazu gibt es noch viel mehr

wenn ich ein CO2 Spinner Leugner bin, was ist damit?
In fact many researchers claim CO2 actually lags T, proving CO2 cannot cause T changes at all. Rather T causes CO2.

und nun muss auch diese Studie ein Fake sein?! Ne ist ja klar.
Auszug von https://www.clim-past.net/8/1213/2012/c ... 3-2012.pdf
CO2_Lag.pdf.png
CO2_Lag.pdf.png (21.8 KiB) 354 mal betrachtet
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

04.09.2018, 21:36

Fragen zu deinem CO2 Karobinisieren Experiment. Das Eine ist Wassertemperatur und das andere CO2 Gehalt der Luft im Behälter? Gehe jetzt mal davon aus. Ein schönes Experiment was zeigt wie Wasser immer mehr CO2 aufnehmen kann wenn es abkühlt. Gehe auch davon aus, die Wassertemperatür nähert sich deiner Raumtemperatur an. Ich bin mir jetzt aber nicht sicher ob ich dein Fazit richtig verstehe, meinst du die leichte Wassererwärmung danach kommt zustande weil mit CO2 im Wasser die Umgebungswärmestrahlung besser absorbiert wird? Falls ja frage ich mich, wie akkruat die Messung sein kann, in einem Zimmer, das Raumtemperatur-Schwankungen unterliegt. Falls dieser Effekt gemeint ist, konnte ich im Web dazu nichts finden. Ich will nichts behaupten, aber ich halte andere Effekte für nicht ausgeschlossen z.B. der Karbonisierungseffekt (Übergang gasförmiges CO2 ins Wasser), entzieht dem Wasser vielleicht ein klein wenig Wärme, wodurch die Wassertemperatur minimal unter die Raumtemperatur fällt..wenn der Karbonisierungsprozess abgeschlossen ist, also das Wasser kein weiteres CO2 mehr aufnehmen kann, erhöht sich die Wassertemperatur wieder leicht bis auf das Raumniveau. Das ist jetzt nur schnell dahingesagt, hast du dazu noch mehr Angaben? Diese Methode ist interessant, aber ob sie Spektroskopie ersetzen kann, also wenn es um die Frage geht wie sark absorbiert CO2 welche Wellenlängen und welche passieren, glaube ich eher weniger.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

05.09.2018, 10:14

Auswertungen von Eisbohrkernen, historisch CO2 verglichen mit Temperatur, ist ein Lag un das ist schon ne Weile bekannt seitdem z.B als Gore mit seinem bekannten Diagramm die Behauptung CO2 Triggere Temperatur demonstrierte.
Die Rede ist da von einer Verzögerung von 800 Jahren. In einigen anderen Veröffentlichungen von einigen 100 Jahren, manchmal auch von 1000 Jahren. Zuerst der sich noch im Wachstum befindliche Peak.

CO2_0_2000.gif
CO2_0_2000.gif (40.24 KiB) 319 mal betrachtet
https://wg1.ipcc.ch/publications/wg1-ar ... q-2.1.html

Der Peak um den es geht, der müsste dann von einer deutlichen Temperaturerhöhung in den letzten Jahrunderten stammen. Es gab da aber offensichtlich keine derartige Temperaturerhöhung.

Temp_800_2000.gif
Temp_800_2000.gif (43.11 KiB) 319 mal betrachtet
Temperaturänderungen auf der Nordhalbkugel der letzten 1300 Jahre nach Proxydaten (Baumringe, Eisbohrkerne, Sedimente, Korallen u.a.) sowie instrumentelle Temperaturkurven seit dem 18. Jahrhundert.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... beitsblatt

Die Ursache in der Industrialisierung zu sehen halte ich da schon für deutlich plausibler.
und nun muss auch diese Studie ein Fake sein?! Ne ist ja klar.
Es ist offensichtlich tatsächlich so, dass in den dokumentierten Zyklen die CO2 Konzentration von der steigenden Meerestemperatur beeinflusst wird. Mit steigender Temperatur gasen die Meere wie hier beschrieben aus. Um die Meere zum Ausgasen zu bringen, müssen die aber erst einmal erwärmt werden. Die Zündung ist eine Folge aus Veränderungen bei den Erdbahnparametern. Nach der Starterwärmung folgt eine rückgekoppelte Aufschaukelung. Wärmeres Wasser setzt CO2 frei -> CO2 macht das Wasser wärmer. Zusätzlich entstehender Wasserdampf dürfte den Effekt noch verstärken. Interessant wäre noch zu wissen, wie der Prozess dann stoppt. Ich tippe einmal, der stoppt irgendwann, weil bei steigender Temperatur immer weniger CO2/Temperaturanstieg von den Meeren ausgegast wird. Irgendwann kommt der Rückkopplungseffekt dann zum Erliegen. Das ist aber nur eine wacklige Vermutung, weil ja der Anteil Wasserdampf/Temperaturanstieg mit der Temperatur zunimmt. Dann stellt sich noch die Frage, warum der Effekt in der Abklingphase der Temperatur nicht mehr auftritt.

Zu den Abhängigkeiten bei der Ausgasung gibt es auch eine Grafik mit Daten von einem Teil des letzten Übergangs.

Klima_Uebergang.gif
Klima_Uebergang.gif (31.67 KiB) 319 mal betrachtet
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... imawandels

Die Studie hat mit dem Peak um den es hier geht eigentlich nichts zu tun. In dem, in den Eiskernen dokumentiertem CO2-Umsatz, ist der vom Menschen gemachte Anteil ja überhaupt nicht drin. Die Effekte hinsichtlich Erwärmung die das CO2 verursacht, die dürften aber die gleichen sein.

Nach dem in den Eiskernen dokumentierten Klima befinden wir uns seit über 10000 Jahren in einer Warmphase. In Analogie zu den letzten Warmphasen dürfte der CO2-Gehalt der Atmosphäre längst nicht mehr steigen. Er tut es aber dennoch. Und zwar ziemlich drastisch seit Beginn der Industrialisierung. Das kann doch unmöglich ein Zufall sein. Und die Folge von irgendeiner Temperaturänderung in den letzten Jahrhunderten kann es ja offensichtlich auch nicht sein.


 
Das Eine ist Wassertemperatur und das andere CO2 Gehalt der Luft im Behälter?
Dargestellt ist Lufttemperatur und CO2-Gehalt der Luft. Dazu ist einfach zuerst Wasser erhitzt worden damit das CO2 rausgeht. Das warme Wasser ist dann in einen Luftdichten Behälter gestellt worden. Dort hat es sich dann beim Abkühlen auf Zimmertemperatur langsam das CO2 aus der Luft geholt. Die leichte Wassererwärmung danach hängt mit der Raumerwärmung zusammen. Die hat nichts mit der Wärmeabsorption von CO2 zu tun. Die würde man sicher mit einem deutlich anderen Messaufbau demonstrieren. Wobei für eine Demo genau genommen nur interessant ist, dass da messbare Temperaturänderungen auftreten, wenn der CO2-Gehalt erhöht wird. Es gibt das etliches an Sensoren zu kaufen. Handelsübliche PIR-Sensoren arbeiten z.B. bei Wellenlängen von 5 µm bis 14µm und sind für um 1€ bei ebay zu haben. Die reagieren allerdings nur auf Temperaturhänderungen, was den Messaufbau erschwert. Man kann aber auch mit Thermoelementen arbeiten. Die arbeiten bei 6µm-bis 15µm. Man kann damit sogar Termographie betreiben . Vielleicht gehen auch leicht zu beschaffende MLX90614 Da habe ich aber noch nirgends was gefunden, bei welchen Wellenlängen die Sensorik arbeitet.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

05.09.2018, 23:22

Der Peak um den es geht, der müsste dann von einer deutlichen Temperaturerhöhung in den letzten Jahrunderten stammen. Es gab da aber offensichtlich keine derartige Temperaturerhöhung.
Von früher stammts vermutlich auch nicht. Ich habe jetzt zahlreiche Publikationen beteff CO2 lag durch gesehen..es ist noch komplizierter, jedenfalls ein Konsens zu den Zahlen und Ursachen ist da nicht immer vorhanden, was sich aber mehrheitlich grob raus kristallierte; dieses Zeitlag zwischen CO2 und Temperatur ist nicht konstant, tendenziell umso weiter zurück in der Zeitlinie desto mehr lag, Millionen Jahre zurück lag von 800-1000 Jahre, vor 100'000 Jahren (Eisbohrkerne) noch in Bereich bis 100 Jahre und "heute" kein Lag ausmachbar. Es besteht auch ein Unterschied zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre punkto lag oder keinem..ich werde dazu später ggf. mehr schreiben.

Nach dem in den Eiskernen dokumentierten Klima befinden wir uns seit über 10000 Jahren in einer Warmphase
.
In einer Warmphase einer grossen Eiszeit (Eiszeit weil Nord und Südpol Eisbedeckt sind), der Eiszeit die vor einigen Millionen Jahren begann. Innerhalb dieses langperiodischen grossen Eiszeitzyklus gibt es Warm und Kaltphasen und eine solche kleine Kalphase nahm ihr Ende im 19 Jahrundert und nun sind wir wieder in einer Warmphase, die wie ich denke ihren Zenit schon überschritten hat (Spekulation), also wir könnten es noch erleben wie es kälter wird, vielleicht aber auch nicht und es hält noch hunderte Jahre oder so an, das weiss enen niemand genau. Ich bin der Meinung wir werden mit unserem bischen CO2 die nächste Kaltphase nicht aufhalten, da überschätzen wir uns.

In Analogie zu den letzten Warmphasen dürfte der CO2-Gehalt der Atmosphäre längst nicht mehr steigen.
sicherlich ist seit Beginn des industriellen Zeitalters ein grosser Brocken davon Menschen gemacht.

Er tut es aber dennoch. Und zwar ziemlich drastisch seit Beginn der Industrialisierung. Das kann doch unmöglich ein Zufall sein. Und die Folge von irgendeiner Temperaturänderung in den letzten Jahrhunderten kann es ja offensichtlich auch nicht sein.
sehe ich ja auch so, nur der beinflussende Faktor CO2 auf die Temperatur, da bin ich anderer Meinung. Wir haben auch fest gestellt, dass heute kein Lag mehr zwischen CO2 und Temperatur besteht, warum dann ist zwischen 1940-1975 die Tempereatur gefallen, gerade als das CO2 anstieg? Warum steigt das CO2 weiter bis 400ppm künftig vermutlich noch höher, aber die Temperatur steigt nicht mehr mit dem CO2? auch schon erwähnt die 400ppm sind in der grossen Zeitlinie der Klimageschichte ein Tiefpunkt an CO2 Grhalt. Da haben wir noch einen Diskusionspunkt den ich abschliessen möchte; Temperatur der letzten 20 Jahre ist natprlich jcith alleinig relevant, aber auch kein Fake, es ist wies ist, da sehe ich Temperatur als fast gleich bleibend, später mehr.

Vor 12 000 Jahren betrug die Erwärmung durchschnittlich sechs bis acht Grad und die Lebewsen sind nicht ausgestorben, Planzen haben es überlebt. Was mich manchmal aufregt; obwohl es jetzt kaum noch wärmer wurde die letzten Jahre (fast 20ig) tendenz jetzt sogar wieder abhnehmend nach dem EL Nino, was ja ganz normal ist, wird das in Medien uns nicht gesagt, dafür wird jede Temperraturerhöhung als Wahnsinnig beschrieben, mancherorts Panikmache "die Erde vergüht!" Ja ne klar.


Beim Satz im Video "Latif war bisher extrem zurückhaltend" konnte ich ein Loslachen nicht verhindern. Latif ist ganz vorne dabei, gibt wo er nur kann seine Horrorgeschichten zum Besten, Latif hat ist auch der im Jahr 2000 öffentlicht behauptete "Es wird keine kalten und schneereichen Winter mehr geben"
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 71456.html

Seitdem bekommt Latif von verschiedene Seiten immer wieder Bilder von verscheiten Landschaften zugeschickt (bei Markus Lanz sagte er, man solle dies bitte lassen) :D
Ich werde noch dediziert ein paar Tricks aufzeigen, die auf den ersten Blick nicht so einfach durschaubar sind, denen man sich bedient um das Horrorszemnario "kochende Erde" unters Volk zu bringen.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

07.09.2018, 13:33

warum dann ist zwischen 1940-1975 die Tempereatur gefallen, gerade als das CO2 anstieg
Warum steigt die Temperatur von einem mit Wasser und Eiswürfeln gefüllten Topf nicht, wenn man den auf den auf den Herd stellt. Sowohl die Luft wie auch das Wasser bleibt bei etwa 0°C bis das Eis vollständig geschmolzen ist. Was passiert, wenn noch Eis im Topf ist das nachrutschen kann? Wie war das noch mit der Polschmelze. Und warum wachsen Gletscher bei Temperaturerhöhung unter bestimmten Umständen schneller. Hatten wir auch schon. Lauter kurzfristige Speichereffekte die das Klima langfristig nicht beeinflussen. Und da gibt es noch mehr. Der langfristige Trend ist in dem langfristigen Messungen klar dokumentiert. Nur um den geht es.

 
Warum steigt das CO2 weiter bis 400ppm künftig vermutlich noch höher, aber die Temperatur steigt nicht mehr mit dem CO2
Dass die Temperatur langfristig mit dem Co2 steigt zeichnet sich doch schon ab. Die Kurve die den Trends zeigt ist in einem der vorigen Posts.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

10.09.2018, 11:38

Dargestellt ist Lufttemperatur und CO2-Gehalt der Luft. Dazu ist einfach zuerst Wasser erhitzt worden damit das CO2 rausgeht. Das warme Wasser ist dann in einen Luftdichten Behälter gestellt worden. Dort hat es sich dann beim Abkühlen auf Zimmertemperatur langsam das CO2 aus der Luft geholt. Die leichte Wassererwärmung danach hängt mit der Raumerwärmung zusammen. Die hat nichts mit der Wärmeabsorption von CO2 zu tun. Die würde man sicher mit einem deutlich anderen Messaufbau demonstrieren. Wobei für eine Demo genau genommen nur interessant ist, dass da messbare Temperaturänderungen auftreten, wenn der CO2-Gehalt erhöht wird. Es gibt das etliches an Sensoren zu kaufen. Handelsübliche PIR-Sensoren arbeiten z.B. bei Wellenlängen von 5 µm bis 14µm und sind für um 1€ bei ebay zu haben. Die reagieren allerdings nur auf Temperaturhänderungen, was den Messaufbau erschwert. Man kann aber auch mit Thermoelementen arbeiten. Die arbeiten bei 6µm-bis 15µm. Man kann damit sogar Termographie betreiben . Vielleicht gehen auch leicht zu beschaffende MLX90614 Da habe ich aber noch nirgends was gefunden, bei welchen Wellenlängen die Sensorik arbeitet.

Dem Fazit kann ich nicht folgen. So wie ich es verstehe; die Luftemperatur im Behälter beträgt anfänglich 32°C. Warum? Weil du das Wasser davor erwärmt hast. Die 32°C sind also nicht wegen dem Treibhausgas, sondern das erwärmte Wasser führte auch zu erwärmter Luft im Behälter. Dann steht das so in einem verschlossenen Behälter im Raum, Wasser wie Luft kühlen allmählich auf Raumtemperatur ab. Dabei geht CO2 ins Wasser über (umso kühler das Wasser, desto mehr CO2 kann es aufnehmen.) Jedoch was hat das mit CO2 Treibhausgaseffekt zu tun?
Bild
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

10.09.2018, 13:39

Wie H. Lesch zu den falschen Grafiken kommt weiß ich nicht. Offensichtlich hat der Tuber sich auch nicht die Mühe gemacht einfach einmal nachzufragen. Bekannte Physiker öffentlich platt machen bringt halt mehr Klicks. Da sind doch wohl Populisten am Werk. Ich würde H. Lesch auch keinen Vorsatz unterstellen. Da hat er doch gar nichts davon. Der Vortrag ist übrigens hier zu finden
Vor Jahren war mir Lesch noch symphatisch, früher habe ich mir sämtliche Alpha Centauri Folgen auf DVD gekauft. Man mag dem Youtuber Populismus vorwerfen, er will auch seine Klicks, in diesem Fall aber fand ich es richtig, man muss falsches benennen dürfen. Gerade von einem Lesch als angesehener Professor, sind meine Erwartungen höher. Ich habe Lesch's öffentlichen 'Werdegang' ein bischen verfolgt und was ich sehe gefällt mir nicht. Er polemisiert immer mehr, ist immer stärker politisch gefärbt und, so habe ich den Eindruck, entfernt sich von einem serösen Wissenschaftler Image, hinzu zum Allroundprofessor der manchmal sogar arrogant wirkt über verschiedene Themen berichtet wovon er nicht immer soviel versteht wie er sich gibt. Von einem in seinem Format erwarte ich wie gesagt, dass er zumindest recherchiert bevor er Unsinn erzählt, Wissendefizite hat jeder irgendwo, auch ein Herr Lesch.

In diesem Fall ist nachprüfbar belegt, dass Lesch an min. drei seiner öffentlichen Auftritten eine nachweislich gefälschte Grafik präsentierte und auch in seinem Nachlesbaren Papier ist sie drin, die ist nicht nur ein bischen, sondern richtig gefälscht worden..Da muss man dem Youtuber zugute halten, dass er ausdrücklich erwähnte, dass er Lesch nicht unterstelle, er diese Grafik fälschte. Lesch steht in der Öffentlichkeit, ein "Beruf" den er sich aussuchte und er muss auch kritisiert werden dürfen wenn etwas falsch ist, das gehört zu einer freien Meinungsäusserung dazu.

Ein konkretes Beispiel wie auch Lesch Unsinn erzählen kann: Lesch spricht über den Flüssigkeitssalzreaktor. Ein "Nuklear Freak" sieht diese Folge und zerpflückt Leschs Aussagen. Ich verstehe auch ein bischen von diesem Thema, mir ist 2017 schon aufgefallen, das da einiges nicht stimmt was Lesch 2017 in dieser Terra X Folge sagte..aber so wie dieser Youtuber hätte ich es nicht gekonnt.

"Video1: Antwort an Lesch auf Atomkraft ohne Risiko (Flüssigsalzreaktor)"


Der Youtuber Felix Letkemann hat sich in einem einzigen Punkt leicht vertan, ansonsten ist alles was er fachlich, sachlich sagte korrekt, vieles davon lässt sich auch nachgoogeln. Herr Lesch fühlte sich angesprochen, hat sich gemeldet, er korrigierte nach..dass Lesch auf das Video reagierte, muss man ihm zugute halten, aber seine Ausführen waren eher so eine Relativierung von falsch Gesagtem und eine kleine Beweisführung "dass er sich damit schon auskenne", letzteres hat leider auch nicht gänzlich überzeugt.

"Video2: Lesch korrigiert alternative Fakten zum Flüssigsalzreaktor: Meine Antwort"


Der Youtuber ist nicht die einzige Person der das aufgefallen ist, hier eine Kritik an Lesch ausführungen dieser Terra X Folge: https://rainerklute.wordpress.com/2017/ ... ald-lesch/

Es geht da nicht um bashing einer Person, auch nicht um für oder gegen Atomkraft (wie wir gegenwärtig damit umgehen, bin ich gegen AKWs, bei neuen Reaktodesigns Genration IV kann sich meine Meinung aber ändern), es geht um Fachlich richtig oder falsche Aussagen..mit solchem verschiesst ein Herrn Lesch bei mir Vertrauen, was wirklich schade ist..weil wenn Lesch über Themen spricht wovon ich dann nichts verstehe, muss ich ihm vertrauen können.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

10.09.2018, 14:43

Dem Fazit kann ich nicht folgen. So wie ich es verstehe; die Lufttemperatur im Behälter beträgt anfänglich 32°C. Warum? Weil du das Wasser davor erwärmt hast.
Das ist richtig. Ich dachte, Du meinst die Beule am Schluss. Das Ganze hat mit einer Erwärmug direkt durch CO2 nichts zu tun. Es sollte nur den Gasaustausch bei Temperaturänderung demonstrieren. Wenn Wasser warm wird geht CO2 raus und wenn Wasser kalt wird geht CO2 rein. Das sollte gezeigt werden. Daraus resultiert der Rückkopplugsprozess der bei der Erderwärmung weiteres CO2 frei setzt.

Um die Wirkung von Treibhausgas zu demonstrieren ist ein anderer Versuchsaufbau nötig. So etwas in der Art . Allerdings mit einem Sensor der den Bereich um 15µm abdeckt. Bei 15µm ist der Absorptionsgrad von CO2 knapp 1 und die Wellenlänge liegt ziemlich dicht am Maximum der Wellenlänge des von der Erde abgestrahlten Spektrums. Wahrscheinlich kann man es auch alleine über Temperaturänderungen in einem größeren Gefäß nachweisen.

Und was das Argument angeht, dass 400ppm so wenig ist, dass es unmöglich was ausmachen kann. Man schütte einmal 400ppm (0.4 cm³) schwarze Tusche in 1l klares Wasser. Die Wirkung ist nicht zu übersehen. Und die Tusche besteht ja eigentlich selbst noch größtenteils aus Wasser.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Mayday
Beiträge: 71
Registriert: 24.05.2018, 13:15

10.09.2018, 15:48

Betreff Experiment, ist mir jetzt klar, danke für die Ausführungen.

Dein 400ppm Vergleich mit Tinte in Wasser, ich weiss worauf du hinaus willst, eine Veranschaulichung..das hinkt aber und das ist dir sicherlich auch klar. Nimm eherschon Wärmelehre, nachfolgendes Beispiel hinkt auch und ist auch nicht vergleichbar, aber hat trotzdem mehr gemeinsam.

Du füllst eine Wärmebettflasche mit 1000ml heissem Wasser, dann füllst du eine zweite Wärmebettflasche mit 1002ml heissem Wasser. Welche Bettflasche wärmt besser/länger, spürst du den Unterschied?

400ppm (parts per million) entspricht 0.04% Anteil der Atomsphäre
von diesen 400ppm sind 1.6% bis 5.0% (es geistern verschiedene Zahlen rum) 'Menschengemacht' d.h. 0.05% von 400ppm sind 20ppm oder 0.002% Menschen gemacht, Anteilig der Atomsphäre
(1000ml x 0.04 x 0.05 = 2ml -> 2ml + 1000ml = 1002ml)

Edited: Zahlen waren richtig, aber Bezeichnungen nachkorrigiert.
asterix
Beiträge: 109
Registriert: 23.05.2018, 08:24

10.09.2018, 16:53

Dein 400ppm Vergleich mit Tinte in Wasser, ich weiss worauf du hinaus willst, eine Veranschaulichung..das hinkt aber und das ist dir sicherlich auch klar.

Er hinkt in keinster Weise. Es geht um Absorption von Strahlung. Es ist dabei vollkommen egal ob die sichtbar ist oder nicht. Die Strahlungsgesetze gelten auch für Strahlung die man nicht sieht. Und zwar in der gleichen Weise wie die für die sichtbare Strahlung. Man kann z.B. auch Mikrowellen in einem Prisma zerlegen. Auch wenn man das nicht mit den Augen sehen kann.

Dein Vergleich hinkt. Der müsste folgendermaßen lauten:
Du füllst eine Glasflasche mit 1000ml kaltem Wasser, dann füllst du eine zweite Glasflasche mit 999,6 ml kaltem Wasser und 0,4 ml schwarzer Tusche. Welche Flasche wird schneller warm, wenn man beide mittels eines Wärmestrahlers erhitzt?

Das kann man ganz einfach nachmessen. Ein normales Thermometer genügt da. Eine IR-Lampe ist in jedem Baumarkt zu haben. Man kann die Flaschen auch einfach in die Sonne stellen. Nur für Infrarote Strahlung transparente Tusche darf man nicht benutzen.
Das ist meine persönliche Meinung dazu. Basierend auf einer nach bestem Wissen und Gewissen recherchierten Faktenlage.
Antworten
  • Information